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KLEIDET IHR EUCH WIE EIN CLOWN?

Wenn ihr euch mal die Modetrends der letzten Jahrzehnte anschaut, dann werdet ihr feststellen, dass vieles der Kleidung, an die wir uns aus der Zeit erinnern, heute so gut wie verschwunden ist. Sie war grell und die Trends sind so schnell verschwunden, wie sie gekommen war.
Knallbunte Mode gibt es heute noch aber sie wird gewöhnlich nur von Teenies getragen. Einzelhändler, die diesen Markt anvisieren, wissen das nur zu gut and ändern häufig das Angebot in ihren Geschäften. Geht in ein kleines Geschäft und ihr werdet sehen, wovon ich rede. Geht in dem Geschäft nach hinten und schaut euch dort die vollen Regale an. Die Preise sind extrem heruntergesetzt, da der Stil veraltet ist.
Wenn ihr älter als zwanzig seid, sparen müsst, oder ihr einfach eine zeitlose Garderobe wollt, die ihr nicht so oft auswechseln müsst, dann ist dieser Artikel wichtig für euch.

Männer Modetrends, die schnell verschwinden werden

1. Jeans mit zu viel unechten Schäden – falsche Farbspritzer, Risse, Löcher und Ölflecken. Ich vermeide die Farbspritzer im Allgemeinen und ich habe tatsächlich ölverschmierte Jeans, vom Arbeiten an meinem Auto. Ich habe auch alte, zerrissene Jeans, einfach, weil ich sie zu oft getragen habe. Sie haben einen ganz natürlichen, vom Tragen herrührenden Riss, den Händler schwer reproduzieren können. Löcher sind einfacher zu kopieren aber sehen wie Einschuss- oder Mottenlöcher aus. Ich trage diese Art von Jeans nicht in Discos und viele Clubs erlauben sie tatsächlich nicht.
Jeans mit starkem Kontrast- dunkle Jeans mit starken, gebleichten Flächen- meistens auf der Oberschenkelpartie- wird es nicht lange geben.

2. Sichtbare “In”- Artikel: Das ist alles das, was auffällt und was viele Jungs in eurer Altersgruppe tragen. Zum Beispiel waren Argyle Pullunder für Jungs unheimlich populär im letzten Winter, aber wenn man sie getragen hat, sah man ziemlich gewöhnlich aus, selbst wenn das Rautenmuster hellgrün und hellgelb war. Sie sehen gar nicht so schlimm aus, aber einfach gewöhnlich.
Pullunder sind, nebenbei bemerkt, keine empfehlenswerte Clubbekleidung, vor allen Dingen nicht für Tanzclubs. Sie eignen sich besser für Lounges, in denen nicht getanzt wird oder für eine Verabredung. Und genau wie jeder andere „In-Artikel“ reißen sie ein Loch in eure Brieftasche, wenn ihr sparen müsst.
Im Moment sind stark Gothic geprägte T-shirts gefragt. Ich finde, dass die meisten Grafiken darauf okay sind, aber das Branding ist nicht nötig. Sie sind einfach häufig zu sehen und werden die männliche Bevölkerung übersättigen.

3. Exzessives Neon: Ich weiß, dass die Achtziger bei Skating und Snowboard Bekleidung ein leichtes Comeback hatten, aber auch diese Comebacks werden nicht lange andauern. Haltet den Anteil an Neon gering und überlasst den

kompletten Neon-Look den Straßenarbeitern.

4. Übermäßig viele Farben: Alles mit großen, farbigen Flächen sollte vermieden werden. Denkt an die Stop- Schilder- Jacken aus den Neunzigern oder die Einteiler Ski-Anzüge der Achtziger. Farbigkeit auf einem T-Shirt Aufdruck ist okay, aber seid zurückhaltend. Ich billige hier keine Cartoon Grafiken. Also, benutzt euren Verstand, wenn es um farbige Muster geht. Sie sind okay auf T-Shirts aber im Allgemeinen machen sie sich nicht so gut auf Hemden. Vermeidet Batik um jeden Preis.

5. Grafiken oder Schrift auf Hosen: Es scheint, das Schrift und Grafiken auf Hosen immer wieder mal versucht worden sind, aber genau wie die beschädigten Jeans, die ich oben erwähnt habe, sind die Hosen, auf denen zu viel passiert einfach nicht der Knaller, genau wie die stark zerrissenen Jeans der Neunziger. Erinnert ihr euch an die Stars und Stripes Hosen, die der Karatelehrer in Napoleon Dynamite getragen hat? (Ok, das ist ein extremes Beispiel).

6. Marken oder Logos. Wir bewegen uns in ein Zeitalter, in dem Unternehmenssklaverei eher unattraktiv ist. Stark mit dem Tommy Logo und Nike Swoosh gekennzeichnete Kleidung hat ihren Reiz in den späten Neunzigern verloren, und seit einiger Zeit schwindet Ecko Unlimited. Fubu ist dabei das Branding abzumildern und mit der Zeit werden das auch Sean John und Affliction tun. Paul Frank bewies mehr Durchhaltevermögen, indem er einen niedlichen Affen auf seiner Kleidung verwendete, obwohl ich das auch in diesen Tagen immer weniger sehe.

Als Randbemerkung, unter keinen Umständen solltet ihr euch jemals ein Unternehmenslogo tätowieren lassen.

7. Irgendetwas Oversized: Große, schlabberige Hosen und lange, herabhängende Hemden werden euch nicht in viele Clubs hineinbringen. Wir haben dass in einer Phase als Teenager getragen aber jetzt dient es nur noch als Gesprächsthema um sich gegenseitig zu ärgern, wer damals die geschmackloseste Straßenkleidung getragen hat. Sogar die derzeitige Urbankleidung ist Club- geeignet, wenn man es mit der Schlabbrigkeit nicht übertreibt.
8. Pink (es kommt darauf an): Pink ist hier, um zu bleiben, aber wie ihr es tragt, ist wichtig. Vermeidet grelles Pink, es ist genauso aufdringlich wie Neon. Wenn ihr wollt, das Pink funktioniert, dann übertreibt es nicht. Tragt helles Pink und ergänzt es mit einigen männlichen, dunklen Tönen. Und haltet das Hemd schlicht-, vermeidet zu viele Muster, Gothic Schriftzüge und Taschen.

Die Ausnahme von den Regeln

Accessoires: Auffälligere Accessoires als der Durchschnitt sind okay. Weiße oder Graffiti Gürtel, Filzhüte mit Nadelstreifen, nietenbesetzte Armbänder, eine knallrote, dünne Krawatte, organischer Schmuck etc. Sie zeigen eure wilde Seite ohne euch extravagant zu machen oder euch als nach Aufmerksamkeit lechzendem Egomanen zu entlarven.

Peacocking (oder der eitle Geck). Eine Bezeichnung, die in dem bekannten aber auch etwas zu sehr verherrlichten Buch „The Game“ geprägt wurde. Gelegentlich wollt ihr euch vielleicht richtig grell anziehen, wenn ihr ausgeht, um eine Party zu veranstalten oder um schnell mit Leuten ins Gespräch zu kommen (vorausgesetzt, dass man euch reinlässt). Schafft euch keine Garderobe an, die nur aus greller Kleidung besteht. Das ist nicht nötig. Wenn ihr immer grelle Sachen anzieht als „Aufmerksamkeit- erregende-und- das- Ego- fördernde- Maßnahme“, dann hört auf damit, weil es euer Selbstvertrauen beeinträchtigt. Wenn Ihr allerdings knallige Farben wählt, weil ihr das Limit eures Kleidungsstils ein bisschen weiterstecken wollt, um eine Partystimmung zu erzeugen, oder wenn es euch einfach entspricht, dann nur zu.

High Fashion: Ich sehe viel abgefahrene Mode aus Japan kommen, in Eklektik Geschäften und in Designer Läden. Ihr werdet diese Stile öfter sehen, wenn ihr in einer einigermaßen großen Stadt wohnt und in der örtlichen Homosexuellen- Gegend herumschlendert. Haute- Couture ist gewöhnlich eher ein Thema für Frauen, aber wenn ihr wirklich einige Teile mögt, die gegen die oben genannten Regeln verstoßen, dann sorgt einfach dafür, dass es nicht mehr als 10% eurer Garderobe ausmacht.

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